Die Geheimnisse des Urban Gardening

Pflanzen aus Samen selbst anzuziehen, ihre Entwicklung zu verfolgen, sich an ihrer Blüte zu erfreuen und am Ende reichlich zu ernten, sind Wünsche und emotionale Erlebnisse eines jeden ambitionierten Hobbygärtners. Gerade der Anbau des eigenen Gemüses erlebt derzeit eine Hochblüte. Einerseits ist es für den Konsumenten von Bedeutung zu wissen woher sein Gemüse kommt und andererseits ist es zum Trend geworden selber zu gärtnern. Urban Gardening oder Guerilla Gardening sind in den letzten Jahren zu richtigen Modewörtern geworden.

Der urbane Gartenbau

Unter Urban Gardening oder Urbanem Gartenbau versteht man die kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen. Hierzu eignen sich beinahe alle Flächen, von dem kleinen französischen Balkon angefangen bis zur Dachterrasse oder den Gemeinschaftsgärten und Selbsternte-Parzellen. Im Fokus des Urban Gardenings steht fast immer die nachhaltige Bewirtschaftung, sprich der natürliche und/oder biologische Anbau. Gerade in den letzten Jahren erlebt der Urbane Gartenbau wachsendes Interesse, obwohl diese spezielle Art des Gartenbaus beinahe seit es Städte gibt betrieben wird.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befanden sich etwa in Paris im Bezirk Le Marais, der heute dem 3. und 4. Arrondissement entspricht, die Stadtgärten. Hier bauten geschätzt 8.500 selbstständige Gärtner auf etwa 1400 Hektar Obst und Gemüse an. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Bevölkerung in Deutschland aufgefordert, jede verfügbare Fläche für den Anbau von Lebensmitteln zu nutzen, ebenso geschah dies in den Vereinigten Staaten von Amerika oder Großbritannien. Im englischsprachigen Raum wurde diese Form des Gartenbaus Victory Garden genannt. Heute spricht man in diesem Fall von Guerilla Gardening. Während sich das Urban Gardening auf die eigene Fläche im städtischen Raum beschränkt, wird eben beim Guerilla Gardening der öffentliche Raum genutzt. Früher wurde Urban Gardening und damit die heimliche Aussaat von Pflanzen als politischer Protest und ziviler Ungehorsam im öffentlichen Raum bezeichnet. Heute liegen Guerilla Gardening sowie Urban Gardening oder auch urbane Landwirtschaft eng beisammen.

Urban Gardening zum Mitmachen

  • Jiffy UniGrow Gewächshaus
    © Jiffy | Mit kompakten Gewächshäusern wie dem Jiffy UniGrow kann Urban Gardening selbst auf der Fensterbank realisiert werden.
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Um auch für den noch unerfahrenen Hobbygärtner die Anzucht zu erleichtern, hat z.B. Anzucht-Experte Jiffy sogenannte Starter Sets im Portfolio. Diese bestehen entweder aus verschieden geformten, organischen Mini-Anzuchttöpfen und praktischen Quelltabs, oder aus wiederverwendbaren Mini-Gewächshäusern mit den praktischen und sauberen Jiffy-7 Quelltöpfen. Lediglich Samen müssen noch dazu gegeben werden, um auf effiziente Weise kleine Pflanzen, Blumen, Früchte und Gemüse zum Leben zu erwecken. Die Minigewächshäuser sind dabei vielfach wiederverwendbar.

Dank der Jiffy Quelltöpfe kann man ohne große Mühen, ohne Abfall und Schmutz sein Gemüse anziehen, denn hier kommt die Erde und der Topf bereits in einem Quell-Tab. Optimale Voraussetzungen, gerade wenn man an Urban Gardening denkt oder Gärtnern auf kleinem Raum, zum Beispiel auf Fensterbänken, Balkonen oder Terrassen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass sobald sich die Jungpflanze gebildet hat, sie nicht mühsam und vorsichtig umgetopft werden muss. Man nimmt einfach den gesamten Quelltopf mitsamt der Pflanze – je nach Pflanze und Größe kann man bereits die durchdrungenen Wurzeln sehen – und setzt ihn aus. So besteht nicht die Gefahr, dass der empfindliche Wurzelballen beim Umpflanzen verletzt wird. Der Topf aus Torf oder Kokosfasern verrottet mit der Zeit im Boden und wird biologisch abgebaut.

 

Bildquelle: Jiffy

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