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RATGEBER - BAUEN


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Ratgeber zum Thema Bauen

Ratgeber Wand verputzen

Das Verputzen einer Wand klingt zunächst nach einer einfachen Angelegenheit, die am Ende von Bau- und Renovierungsarbeiten noch schnell erledigt wird. Doch der Eindruck täuscht! Nicht umsonst widmet sich mit den Stuckateuren (in Österreich: Stukkateure) eine ganze Berufsgruppe dieser Tätigkeit. Dennoch wollen sich auch immer mehr Heimwerker im Zuge von Sanierungen an diese Aufgabe heranwagen. Aber gerade hier erschweren es mangelhafte Untergründe dem neuen Putz, ordentlich zu haften.

Und noch aus einem anderen Grund wird das Wand-Verputzen für viele Heimwerker plötzlich zum Abenteuer. Das Einrichten von Putz gestaltet sich in Wahrheit nämlich gar nicht so leicht, wie es von außen vielleicht aussieht. Das liegt nicht zuletzt an dem mangelnden Wissen um die vielen kleinen Tricks, die einem das Leben leichter machen und die nicht vergessen werden sollten.

Beim Thema Verputzen ist es also entscheidend, gut vorbereitet an die Arbeit zu gehen. Und dieser Ratgeber möchte genau das sicherstellen! Hier finden zukünftige Putzprofis alle wichtigen Infos zu Putzarten, dem passenden Werkzeug sowie der richtigen Verarbeitungsweise. Das nötige Geschick vorausgesetzt, kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen!

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Richtig Wand verputzen – So wird's gemacht!

01_Die Putzarten im Überblick

Putz ist nicht gleich Putz. Wer bei der Sanierung auch die Wände neu verputzen möchte, wird das schnell feststellen. Plötzlich steht dann die Frage im Raum, welcher Putz nun eigentlich gebraucht wird. Doch worin unterscheiden sich die verschiedenen Putzarten eigentlich? Ein wichtiges Indiz zur generellen Eignung gibt bereits das verwendete Bindemittel. Handelt es sich um Kalk, Gips, Zement oder etwas ganz anderes? Doch damit nicht genug! Außerdem sind die Zuschlagstoffe zu bedenken, denn sie verleihen dem Putz erst seine charakteristischen Verarbeitungseigenschaften.

02_Material und Werkzeug zum Verputzen

Ist der passende Putz gefunden, gehen die Vorbereitungen weiter. Denn zum Wand-Verputzen sind noch weitere Materialien sowie geeignetes Werkzeug nötig. Natürlich braucht man zum Anmischen des Putzes Baueimer und Rührwerk. Doch weitere Tätigkeiten warten, so z.B. das Abschlagen von alten Putzschichten, das Grundieren der Wandflächen, das Anwerfen des neuen Putzes sowie das Abziehend er Flächen. Sie alle erfordern eigenes Werkzeug. Auch Materialien wie Grundierung, Malerkrepp oder Armierungsgewebe werden gebraucht. Unsere Übersicht zeigt, was beim Verputzen nicht vergessen werden darf!

03_Schnellputzprofile anbringen

Anfänger sind schnell überfordert, wenn auf eine Weise verputzt werden soll, dass einem der Putz nicht gleich wieder entgegenkommt. Der einfache Grund ist, dass meistens ein entscheidendes Hilfsmittel vergessen wurde, um den Putzauftrag zu bändigen: das Einrichten von Schnellputzprofilen! Diese erlauben nämlich im Nachhinein ein schnelles und sicheres Einrichten der Putzflächen. Deshalb beschreibt dieser Artikel zunächst, wie die Wand vor dem Verputzen mit Schnellputzprofilen bestückt wird. Ist das geschafft, fällt das Verputzen nur noch halb so schwer!

04_Wand verputzen

Nun geht es endlich an’s Wand-Verputzen! Bei ungünstigen Bedingungen empfiehlt sich dabei gleich der Einsatz eines Sanierputzes auf Kalk-Zement-Basis. So lassen sich die Wände sauber herrichten, ohne viel Zeit zu verlieren. Allerdings darf der Putz nicht einfach nur auf die Oberflächen geklatscht werden. Ein wenig Technik gehört schon dazu! Deshalb verraten wir in dieser Anleitung, worauf genau beim Verputzen zu achten ist, wie die Wände vorbereitet werden und wie das Verputzen im Detail abläuft. So kann man das Experimentierstadium gekonnt überspringen!

Wand verputzen für Fortgeschrittene

Wer unseren Anleitungen bis hierhin gefolgt ist, konnte bereits erfolgreich seine Wand verputzen. Trotzdem gibt es noch eine Menge zu tun. Denn es warten noch der Feinschliff und so manche kosmetische Reparatur auf die stolzen Selbermacher. Soll etwa die Wand nach den Arbeiten nicht weiter verkleidet werden, sondern ganz im eigenen Glanz erstrahlen, bietet es sich an, eine zusätzliche Deckschicht aus Feinputz aufzutragen. Unsere unten folgende Anleitung zeigt, wie das gemacht wird.

Und was ist eigentlich, wenn sich plötzlich Risse im Putz zeigen? Durch Wandbewegungen, Lasten, aber auch durch unzureichendes Trocknen und Abbinden sind solche schnell entstanden. Sie einfach nur zu verspachteln, bringt jedoch höchstens kurzfristig Ruhe. Die Lösung lautet, die Risse vorher ordentlich zusammenzuhalten. Daher demonstrieren wir unten, wie sich Risse im Putz vor dem Abdecken netzen lassen.

Abschließend bietet es sich an, ein Beispiel dafür zu bringen, wie verschiedene Wandarbeiten Hand in Hand gehen, um auch gröbere Schäden wieder zu sanieren. So ist in diesem Fall eine Wand zu verputzen, die wegen Leitungsarbeiten vielfach aufgestemmt wurde. Wie in diesem speziellen Fall Putz und Spachtel optimal eingesetzt werden, verrät unsere unten folgende Anleitung im Detail!

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