Koniferen vermehren

Koniferen-Stecklinge in Stecklingsschale
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Aktualisiert am 20.11.2017
Die immergrünen Koniferen sind beliebte Gartenpflanzen, da sie als Hecke einen ganzjährigen Sichtschutz bieten. Allerdings wird man für eine Hecke üblicherweise eine große Zahl an Pflanzen brauchen. Doch statt die Gehölze im Handel zu kaufen, lassen sie sich im frühen Herbst auch auf einfache Weise als Stecklinge vermehren. Eine gute Idee, wie wir finden! Also stellen wir nun vor, wie sich Koniferen vermehren lassen.

Wirksamer Sichtschutz

  • Triebspitzen bei den Koniferen
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    © diybook* | Wer die Investition in eine neue Hecke scheut, aber bereits Koniferen im Garten sein Eigen nennt, kommt auch auf andere Art zu…
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Koniferen sind in vielen Gärten als Heckenpflanzen anzutreffen. Sie erweisen sich als äußerst funktional, wenngleich nicht immer als schön. Dafür bieten sie im Garten ganzjährig einen wirksamen Sichtschutz vor neugierigen Blicken.

Eine ganze Hecke an Koniferen anzulegen, kann speziell bei ausgewählteren Sorten durchaus ins Geld gehen. Denn es werden viele Einzelpflanzen dazu benötigt. Doch es gibt auch eine günstigere Lösung: Koniferen wie Lebensbäume (Thuja) oder Zypressen (Chamaecyparis) lassen sich ab dem Spätsommer auch einfach durch Stecklinge vermehren.

Stecklinge schneiden

  • Triebspitzen mit Gartenschere abschneiden
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    © diybook* | Abgeschnitten werden die Triebspitzen dort, wo das ausgereifte Holz in das jüngere Holz der Spitzen übergeht. Hier wird mit…
  • Stecklinge zurechtstutzen
    © diybook* | Die Stecklinge sind schon fast fertig vorbereitet! Zum Schluss werden allerdings noch die Blätter direkt über dem Anschnitt…
  • Vorbereitete Stecklinge
    © diybook* | Da tatsächlich nur die Triebspitzen erforderlich sind, ist schnell die nötige Zahl an Stecklingen erbracht. Jetzt muss nur…
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Als Grundlage, um Koniferen vermehren zu können, dienen die Triebspitzen an den Enden der Zweige. Sie werden etwa dort abgeschnitten, wo der Übergang vom jungen zum ausgereiften Holz zu finden ist. Zu jung und unausgereift sollte das Holz der Stecklinge jedoch nicht ausfallen, denn es würde rasch Fäulnis einsetzen.

Kurz nach dem Übergang wird mit einem scharfen Messer ein schräger Anschnitt geführt. Danach werden noch die Blätter direkt oberhalb des Anschnittes entfernt. Fertig sind die Koniferen-Stecklinge!

Stecklinge einsetzen

  • Stecklingsschale mit Sand anfüllen
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    © diybook* | Damit sich die Koniferen vermehren lassen, müssen die Stecklinge nun einen Nährboden erhalten. Am besten wird dazu eine…
  • Stecklinge in Schale einsetzen
    © diybook* | Nach und nach werden die einzelnen Stecklinge in das Substrat in der Schale eingesetzt. Danach wird das Gefäß einmal…
  • Mit Stecklingen bepflanzte Schale
    © diybook* | Damit ist alles vorbereitet, um die Stecklinge heranzuziehen. In der Folge ist vor allem darauf zu achten, die…
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Im Anschluss werden die Stecklinge in ein vorbereitetes Vermehrungsgefäß, beispielsweise einen Topf oder eine Schale, gesteckt. Zur Bewurzelung bietet sich sandige Vermehrungserde oder gewaschener Sand an. Bei der Verwendung von reinem Sand wird aufgrund des Fehlens organischer Substanzen die Gefahr einer Pilzinfektion reduziert.

Die Koniferentriebe werden nebeneinander in das Substrat gesteckt. Anschließend wird das bestückte Vermehrungsgefäß mit Wasser überbraust und auch später feucht gehalten.

Jungpflanzen umsetzen

  • Stecklinge im leicht schattierten Vermehrungsquartier
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    © diybook* | Das Vermehrungsquartier für die Stecklinge muss kein Gewächshaus sein. Schon ein geschützter und leicht schattierter Platz…
  • Jungpflanzen nach Ablauf eines Jahres
    © diybook* | Im folgenden Frühjahr haben die Stecklinge Wurzeln ausgebildet und können in richtige Erde umgesetzt werden. Nach spätestens…
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Die Bewurzelung dauert mehrere Monate und bedarf keines Gewächshauses. Schon ein Frühbeet oder ein geschützter, leicht schattierter Platz im Freiland reichen aus, damit die Stecklinge bis zum Frühjahr Wurzeln bilden. In strengen Wintern sollte allerdings eine Abdeckung oder ein Frostschutz gegeben sein.

Im Frühling zeigen die Jungpflanzen schließlich Wurzeln und können in Anzuchttöpfe mit richtiger Erde umgepflanzt werden. Sobald die Pflanzen eine entsprechende Größe aufweisen, werden sie in den Garten ausgepflanzt. So einfach lassen sich Koniferen vermehren!

Die immergrünen Koniferen sind beliebte Gartenpflanzen, da sie als Hecke einen ganzjährigen Sichtschutz bieten. Allerdings wird man für eine Hecke üblicherweise eine große Zahl an Pflanzen brauchen. Doch statt die Gehölze im Handel zu kaufen, lassen sie sich im frühen Herbst auch auf einfache Weise als Stecklinge vermehren. Eine gute Idee, wie wir finden! Also stellen wir nun vor, wie sich Koniferen vermehren lassen.
  • Triebspitzen bei den Koniferen
    © diybook* | Wer die Investition in eine neue Hecke scheut, aber bereits Koniferen im Garten sein Eigen nennt, kommt auch auf andere Art zu seiner Hecke. Denn Koniferen lassen sich durch Stecklinge vermehren. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die jungen Triebspitzen.
  • Triebspitzen mit Gartenschere abschneiden
    © diybook* | Abgeschnitten werden die Triebspitzen dort, wo das ausgereifte Holz in das jüngere Holz der Spitzen übergeht. Hier wird mit Messer oder Schere ein schräger Schnitt ausgeführt. Zu jung sollte das Holz aber nicht sein, damit später keine Fäulnis einsetzt.
  • Stecklinge zurechtstutzen
    © diybook* | Die Stecklinge sind schon fast fertig vorbereitet! Zum Schluss werden allerdings noch die Blätter direkt über dem Anschnitt entfernt.
  • Vorbereitete Stecklinge
    © diybook* | Da tatsächlich nur die Triebspitzen erforderlich sind, ist schnell die nötige Zahl an Stecklingen erbracht. Jetzt muss nur noch dafür gesorgt werden, dass diese sich zu gesunden Jungpflanzen entwickeln können.
  • Stecklingsschale mit Sand anfüllen
    © diybook* | Damit sich die Koniferen vermehren lassen, müssen die Stecklinge nun einen Nährboden erhalten. Am besten wird dazu eine Stecklingsschale mit gewaschenem Sand angefüllt. Denn mangels organischer Substanzen werden die Stecklinge darin nicht so schnell von Pilzinfektionen befallen.
  • Stecklinge in Schale einsetzen
    © diybook* | Nach und nach werden die einzelnen Stecklinge in das Substrat in der Schale eingesetzt. Danach wird das Gefäß einmal ordentlich mit Wasser überbraust.
  • Mit Stecklingen bepflanzte Schale
    © diybook* | Damit ist alles vorbereitet, um die Stecklinge heranzuziehen. In der Folge ist vor allem darauf zu achten, die Stecklingsschale immer ausreichend feucht zu halten.
  • Stecklinge im leicht schattierten Vermehrungsquartier
    © diybook* | Das Vermehrungsquartier für die Stecklinge muss kein Gewächshaus sein. Schon ein geschützter und leicht schattierter Platz reicht aus. Hier werden die Pflanzen über die folgenden Monate Wurzeln schlagen.
  • Jungpflanzen nach Ablauf eines Jahres
    © diybook* | Im folgenden Frühjahr haben die Stecklinge Wurzeln ausgebildet und können in richtige Erde umgesetzt werden. Nach spätestens einem Jahr sind sie dann stark genug und lassen sich in den Garten aussetzen. So leicht ist es, Koniferen zu vermehren!
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