Decke abhängen - Holzkonstruktion herstellen

Decke abhängen - Holzkonstruktion herstellen
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Aktualisiert am 19.10.2015
Es gibt viele Gründe, eine Zimmerdecke abzuhängen. In einem Altbau lassen sich durch das verringerte Raumvolumen ordentlich Heizkosten sparen. Auch Kabelschächte und Verrohrungen können hinter einer abgehängten Zimmerdecke sehr elegant versteckt werden. Aber vielleicht ist mittlerweile die alte abgehängte Zimmerdecke einfach nur schon so alt, dass sie droht Ihnen beim nächsten Kochduell neben das gute Filetsteak zu fallen. Um Ihnen diese schmerzhafte und teure Erfahrung zu ersparen, haben wir für Sie diese ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema "Decke abhängen" zusammengestellt. Denn das richtige Abhängen einer Zimmerdecke ist alles andere als ein Mysterium!
Lange Romane sind nicht dein Ding? Dann schau Dir doch unser Video an!

Der Projektüberblick

Diese Anleitung besteht aus zwei Teilen und zeigt Schritt für Schritt das Abhängen einer 3-stufigen Zimmerdecke, bestehend aus Gipskartonplatten auf einer Holzkonstruktion. Der erste Teil zeigt dabei die Herstellung der Unterkonstruktion aus Holz. Der zweite Teil der Anleitung widmet sich dagegen vorwiegend dem eigentlichen Trockenbau

Noch zu erwähnen ist, dass es sich bei dem betreffenden Raum um eine neu geplante Küche handelt, in der ein Dunstabzug versetzt und eine Niedervolt-Halogenbeleuchtung installiert werden sollen. Für die geplante Lichtinstallation und das Verstecken der Dunstabzugshaube hätte zwar eine 2-stufige Decke gereicht. Aber manchmal werden Dinge auch deshalb gebaut, weil sie schlicht besser aussehen.

Werkzeug und Material

Um eine Zimmerdecke abzuhängen, ist eine ganze Reihe von Werkzeugen nötig. Zum bequemen Arbeiten müssen eine oder mehrere Stehleitern vorhanden sein. Außerdem gehören eine Bohrmaschine /  Schlagbohrmaschine, entsprechende Bohrer, Stichsäge, Wasserwaage, Distanzblättchen, Anschlagwinkel, Akkuschrauber, passende Bits, Rigips-Schrauben, Rigips-Feile und Lochsäge zur Ausrüstung. Das Ausrichten der Staffeln (Konstruktionshölzer) der Unterkonstruktion bedarf besonderer Aufmerksamkeit, damit die Decke nachher nicht schief hängt. Dies gelingt am besten mithilfe eines Lasermessgerätes.

An Material werden neben den Gipskartonplatten passende Konstruktionshölzer benötigt. Die genauen Maße der Hölzer sind davon abhängig, wie weit die Decke später abhängen soll. In diesem Projekt wird ein Querschnitt von 35 x 45 mm verwendet.

Vorsicht: Achten Sie beim Kauf der Staffeln unbedingt darauf, gerade und verwindungsfreie (keilgezinkte) Staffeln auszuwählen. Die im Baumarkt erhältlichen Hölzer weisen mitunter große Toleranzen auf!

Die Holzkonstruktion für die Zimmerdecke soll mit 5,5-mm-Holzschrauben befestigt werden. Passend dazu werden Markendübel mit 8 mm Durchmesser gewählt. Für den Dunstabzugskanal werden ein Flachkanal samt Zubehör, Komprimierbänder und eine Rolle Gaffer-Tape/Panzerband benötigt. Die Anschlussleitungen der Deckenspots werden bequem in FXP-Leerrohren verlegt.

Tipp: Verwenden Sie zum Verschrauben von Gipskartonplatten unbedingt Rigips-Schrauben. Sie sind rostfrei und weisen ein Gewinde auf, das speziell für den Halt in Gipskartonplatten entwickelt wurde.

Vorbereiten der ersten Konstruktionsebene

  • Löcher für die Holzkonstruktion in einem Raster von 50 x 62,5 cm bohren
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    © diybook | Löcher für die Holzkonstruktion bohren: Der erste Schritt beim Abhängen einer Zimmerdecke ist das Bohren der Löcher für die…
  • Staffeln der Holzkonstruktion zuerst nur leicht befestigt
    © diybook | Staffeln der Holzkonstruktion zuerst leicht befestigen: Für die Unterkonstruktion werden die keilgezinkten (verwindungsfreien)…
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Der erste Schritt beim Abhängen der Decke hat es in sich - schier unzählig viele Löcher müssen in die vorhandene Decke gebohrt werden.

Beim Arbeiten mit Gipskartonplatten ist es ratsam, sich dem Format der verwendeten Gipskartonplatten anzupassen. Die Abstände zueinander werden daher so gewählt, dass die Gipskartonplatten später möglichst wenig geschnitten werden müssen. Das spart nicht nur beim Montieren der Platten, sondern auch beim späteren Verspachteln Zeit. Bei einer Plattengröße von 125 cm x 250 cm wird daher ein Staffelabstand von 62,5 cm gewählt. So große Platten benötigen in jedem Fall drei Auflagehölzer - zwei am Rand und eines in der Mitte -, denn ohne die mittlere Staffel würde die Platte durchhängen. 

Gebohrt wird alle 50 cm. Kleinere Abstände verleihen der Holzkonstruktion, bei intakter und tragfähiger Decke, keine nennenswert höhere Stabilität. Das Bohrraster ist daher 50 x 62,5 cm groß.

Nachdem alle Löcher gebohrt und mit entsprechend großen Dübeln bestückt wurden (in diesem Fall 8 mm), werden die Konstruktionshölzer zunächst nur lose an der Decke befestigt, um im nächsten Schritt absolut waagerecht ausgerichtet zu werden.

Ausrichtung und Montage der ersten Ebene der Holzkonstruktion

  • Anschließend werden die Staffeln mit Laser eingerichtet
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    © diybook | Staffeln mit Laser einrichten: Die Staffeln werden am tiefsten Punkt der Zimmerdecke mittels Lasermessgerät (Laserwasserwaage /…
  • Beim Decke abhängen werden Distanzplättchen statt Holzkeile verwendet
    © diybook | Distanzplättchen: Um die Staffeln exakt auszurichten, werden Distanz- oder Unterlegplättchen aus Holz zu beiden Seiten der…
  • Erste Ebene der neuen Holzkonstruktion
    © diybook | Erste Ebene der Holzkonstruktion: Erst wenn alle Staffeln in ihrer endgültigen Position fixiert sind, kann das Ausmaß der…
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Der nächste Projektschritt umfasst die Montage und Einrichtung der Staffeln für die erste und somit höchste Ebene. Es ist wichtig, dass die Staffeln absolut waagerecht ausgerichtet werden, denn nur so wird auch die neue Zimmerdecke waagerecht und eben sein. Mit Hilfe eines Lasermessgeräts (Laserwasserwaage, Kreuzlinienlaser) werden die Staffeln am tiefsten Punkt der vorhandenen Decke ausgerichtet. Der tiefste Punkt kann dabei sehr bequem mit dem Lasermessgerät festgestellt werden.

Tipp: Widmen Sie dem Ermitteln des tiefsten Punktes und dem Ausrichten der Staffeln besondere Aufmerksamkeit. Nichts ist ärgerlicher, als alle bisher angebrachten Konstruktionshölzer wieder lösen zu müssen, weil Sie diese beim Abhängen nicht am tiefsten Punkt der alten Decke orientiert haben.

Als Abstandshalter dienen Unterleg- oder Distanzplättchen aus Holz. Holzkeile sind dafür nicht geeignet. Die Unterlegplättchen werden dabei immer zu beiden Seiten der Schrauben eingeschoben. Es muss darauf geachtet werden, dass die Schrauben lang genug sind, um der Unterkonstruktion halt zu bieten.

Tipp: Wenn Sie davor zurückscheuen, fertige Unterlegplättchen zu kaufen, fragen Sie in der Holzzuschnitt-Abteilung Ihres Baumarktes oder beim nächstgelegenen Schreiner nach Rückwandresten.

Nachdem alle Staffeln in ihrer endgültigen Position fixiert und ausgerichtet sind, wird das Ausmaß der ursprünglichen, durchhängenden Decke sichtbar. In der Mitte gibt es kaum mehr Platz für ein Distanzplättchen, während am Rand noch ordentlich Luft ist.

Herstellen aller weiteren Ebenen der Holzunterkonstruktion

  • Die erste Längsstaffel wird montiert
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    © diybook | Montage der ersten Längsstaffel: Der nächste Projektschritt ist das Einmessen und die Montage der ersten Längsstaffel. Dafür…
  • Es folgen die Aufdoppelungshölzer für die Herstellung einer mehrfach abgehängten Decke
    © diybook | Montage der Aufdoppelungshölzer: Die Aufdoppelungshölzer stellen den nötigen Abstand für die dritte und letzte Ebene her. Die…
  • Der Abstand der Aufdoppelungshölzer beträgt ebenfalls 62,5 cm
    © diybook | Abstand der Aufdoppelungshölzer: Alle Aufdoppelungshölzer werden möglichst so montiert, dass auch die Staffeln der dritten…
  • Eine Seite der fertigen Holzkonstruktion der neu abzuhängenden Decke
    © diybook | Konstruktion abschließen: Da die zweite Ebene nur 50 cm breit wird, reicht es, eine Längsstaffel (erste Längsstaffel von links)…
  • Andere Seite der fertigen Holzkonstruktion der neu abzuhängenden Decke
    © diybook | Fertige Holzkonstruktion: Die auf den Bildern erkennbaren, schräg verlaufenden Leitungen sind für einen anderen Raum bestimmt…
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Der nächste Schritt auf dem Weg zur neuen Zimmerdecke ist das Einmessen und Montieren der ersten Längsstaffel. Dafür wird gezielt die Staffel, welche die Ebenen 2 und 3 begrenzt, ausgewählt. Beim Einbau ist unbedingt darauf zu achten, dass die Staffel waagerecht ist und parallel zur Wand verläuft, da sie die Referenzstaffel aller weiteren Hölzer ist. Nur so ist gewährleistet, dass die Ebenen 2 und 3 gerade und im Winkel verlaufen. Unentbehrliche Werkzeuge für diesen Schritt sind eine Wasserwaage und ein Anschlagwinkel.

Da die zweite Ebene nur 50 cm breit wird, reicht es, eine Längsstaffel vor der eben montierten zu setzen, um die Herstellung der zweiten Ebene abzuschließen. 

Aufdoppelungshölzer stellen den nötigen Abstand für die dritte und letzte Ebene her. Diese 20 cm langen Hölzer werden daher mit jeweils zwei Holzschrauben an den Staffeln der ersten Ebene befestigt. Zusätzlich werden Aufdoppelungshölzer seitlich an der ersten montierten Längsstaffel (Grenze zwischen Ebene 2 und 3) befestigt. Diese bilden die Basis für die erste Längsstaffel der dritten Ebene.

Sind alle Aufdoppelungshölzer montiert, werden schließlich die Staffeln der dritten Ebene fixiert. Der Abstand der Konstruktionshölzer wird auch hier wie bei der ersten Ebene mit 62,5 cm gewählt. Ein langwieriges Zurechtschneiden der Gipskartonplatten bleibt einem damit weitgehend erspart.

Nach diesem Schritt ist die Unterkonstruktion fertiggestellt. Die wohl größte Herausforderung auf dem Weg zur abgehängten Zimmerdecke ist damit bereits geschafft!

Anbringen der Leerverrohrung für die spätere Installation der Spots

  • Herstellung der Leerverrohrungen für die integrierte Beleuchtung
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    © diybook | Leerverrohrungen für die Beleuchtung herstellen: Jetzt geht es an die Vorbereitung der Leerverrohrung für die spätere…
  • Fertige Leerverrohrung in der Holzkonstruktion der abzuhängenden Decke
    © diybook | Fertiggestellte Leerverrohrung: Mit dem Verlegen der FXP-Rohre ist die Vorbereitung der Holzunterkonstruktion für das Abhängen…
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Jetzt geht es an die Vorbereitung der FXP-Leerverrohrungen für die spätere Installation der Niedervolt-Halogenleuchten. Die Ausstattung mit der neuen Beleuchtung war einer der Hauptgründe, die Zimmerdecke abzuhängen.

Da FXP-Rohre sehr gerne verrutschen, werden diese vorbeugend an den vorhandenen Aufdoppelungs- und Staffelhölzern montiert. Gegebenenfalls können sie auch durch die Konstruktionshölzer selbst geführt werden. Auf die gleiche Weise wird mit den Versorgungsleitungen der Trafos verfahren. Die hierfür nötigen Löcher werden mit einer Lochkreissäge oder entsprechend großen Holzbohrern erzeugt.

Vorsicht: Achten Sie darauf, dass Sie sich penibel an den Beleuchtungsplan halten! 

Um das Projekt "Decke abhängen" erfolgreich abzuschließen, müssen nun noch ein Dunstabzugskanal eingebaut und die Montage der Gipskartonplatten vorgenommen werden. Diese Arbeiten werden im zweiten Teil unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, Decke abhängen - Trockenbau beschrieben.

Es gibt viele Gründe, eine Zimmerdecke abzuhängen. In einem Altbau lassen sich durch das verringerte Raumvolumen ordentlich Heizkosten sparen. Auch Kabelschächte und Verrohrungen können hinter einer abgehängten Zimmerdecke sehr elegant versteckt werden. Aber vielleicht ist mittlerweile die alte abgehängte Zimmerdecke einfach nur schon so alt, dass sie droht Ihnen beim nächsten Kochduell neben das gute Filetsteak zu fallen. Um Ihnen diese schmerzhafte und teure Erfahrung zu ersparen, haben wir für Sie diese ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema "Decke abhängen" zusammengestellt. Denn das richtige Abhängen einer Zimmerdecke ist alles andere als ein Mysterium!
  • Löcher für die Holzkonstruktion in einem Raster von 50 x 62,5 cm bohren
    © diybook | Löcher für die Holzkonstruktion bohren: Der erste Schritt beim Abhängen einer Zimmerdecke ist das Bohren der Löcher für die Holzunterkonstruktion. Abhängig von der Größe der Gipskartonplatten (hier 125 x 250 cm) soll daher alle 62,5 cm eine Staffel angebracht werden. In die bestehende Zimmerdecke werden dazu Löcher in einem Raster von 50 x 62,5 cm gebohrt. Noch kleinere Abstände würden der später abgehängten Decke keine nennenswert höhere Stabilität verleihen.
  • Staffeln der Holzkonstruktion zuerst nur leicht befestigt
    © diybook | Staffeln der Holzkonstruktion zuerst leicht befestigen: Für die Unterkonstruktion werden die keilgezinkten (verwindungsfreien) Staffeln zuerst nur lose an der Decke befestigt. So kann die gesamte Holzkonstruktion an dem tiefsten Punkt der bestehenden Decke ausgerichtet werden. Die neue Oberfläche gerät damit garantiert waagerecht .
  • Anschließend werden die Staffeln mit Laser eingerichtet
    © diybook | Staffeln mit Laser einrichten: Die Staffeln werden am tiefsten Punkt der Zimmerdecke mittels Lasermessgerät (Laserwasserwaage / Kreuzlinienlaser) eingerichtet. Tipp: Achten Sie darauf, immer vom tiefsten Punkt der Decke auszugehen. Selbst Betondecken hängen mit der Zeit durch.
  • Beim Decke abhängen werden Distanzplättchen statt Holzkeile verwendet
    © diybook | Distanzplättchen: Um die Staffeln exakt auszurichten, werden Distanz- oder Unterlegplättchen aus Holz zu beiden Seiten der Schraube eingeschoben. Info: Die verschiedenen Farben kennzeichnen die unterschiedlichen Dicken der Plättchen. Tipp: Achten Sie darauf, dass die Schrauben lang genug sind, um der neuen Zimmerdecke genug Halt zu bieten.
  • Erste Ebene der neuen Holzkonstruktion
    © diybook | Erste Ebene der Holzkonstruktion: Erst wenn alle Staffeln in ihrer endgültigen Position fixiert sind, kann das Ausmaß der gewölbten Decke erkannt werden. In der Mitte gibt es kaum Platz für ein Distanzplättchen, während am Rand ordentlich Luft ist. Das Abhängen der Decke macht daher doppelt Sinn.
  • Die erste Längsstaffel wird montiert
    © diybook | Montage der ersten Längsstaffel: Der nächste Projektschritt ist das Einmessen und die Montage der ersten Längsstaffel. Dafür wird bewusst jene Staffel gewählt, welche die Ebenen 2 und 3 begrenzt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass diese waagerecht ist und parallel zur Wand verläuft! Denn sie wird die Referenzstaffel für alle weiteren Konstruktionshölzer bilden.
  • Es folgen die Aufdoppelungshölzer für die Herstellung einer mehrfach abgehängten Decke
    © diybook | Montage der Aufdoppelungshölzer: Die Aufdoppelungshölzer stellen den nötigen Abstand für die dritte und letzte Ebene her. Die 20 cm langen Hölzer werden daher mit jeweils zwei Holzschrauben an den Staffeln der ersten Ebene montiert.
  • Der Abstand der Aufdoppelungshölzer beträgt ebenfalls 62,5 cm
    © diybook | Abstand der Aufdoppelungshölzer: Alle Aufdoppelungshölzer werden möglichst so montiert, dass auch die Staffeln der dritten Ebene in einem Abstand von 62,5 cm zueinander montiert werden können. Ein langwieriges Zurechtschneiden der Gipskartonplatten wird damit vermieden.
  • Eine Seite der fertigen Holzkonstruktion der neu abzuhängenden Decke
    © diybook | Konstruktion abschließen: Da die zweite Ebene nur 50 cm breit wird, reicht es, eine Längsstaffel (erste Längsstaffel von links) vor der eben montierten zu setzen. Anschließend werden die Staffeln der dritten Ebene fixiert. Der schwierigste Teil des Projektes, die Herstellung der Holzunterkonstruktion, ist damit abgeschlossen.
  • Andere Seite der fertigen Holzkonstruktion der neu abzuhängenden Decke
    © diybook | Fertige Holzkonstruktion: Die auf den Bildern erkennbaren, schräg verlaufenden Leitungen sind für einen anderen Raum bestimmt und haben nichts mit der geplanten Beleuchtung zu tun.
  • Herstellung der Leerverrohrungen für die integrierte Beleuchtung
    © diybook | Leerverrohrungen für die Beleuchtung herstellen: Jetzt geht es an die Vorbereitung der Leerverrohrung für die spätere Installation der Niedervolt-Halogenbeleuchtung, einem der Hauptgründe, die Zimmerdecke überhaupt abzuhängen. Die FXP-Leerverrohrungen werden besonders gut an den vorhandenen Aufdoppelungs- und Staffelhölzern montiert und gegebenenfalls durch die Konstruktionshölzer selbst geführt. Ebenso wird mit den Versorgungsleitungen der Trafos verfahren.
  • Fertige Leerverrohrung in der Holzkonstruktion der abzuhängenden Decke
    © diybook | Fertiggestellte Leerverrohrung: Mit dem Verlegen der FXP-Rohre ist die Vorbereitung der Holzunterkonstruktion für das Abhängen der Gipskarton-Decke endgültig abgeschlossen. Als nächste Schritte stehen der Einbau eines Dunstabzugskanals und die Montage der Gipskartonplatten an. Diese Arbeiten werden im zweiten Teil unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben.
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Es gibt viele Gründe, eine Zimmerdecke abzuhängen. In einem Altbau zum Beispiel lassen sich durch das verringerte Raumvolumen ordentlich Heizkosten sparen. Aber auch hässliche Kabelschächte und Verrohrungen können hinter einer abgehängten Zimmerdecke sehr elegant versteckt werden. Diese Video-Anleitung zum Thema "Decke abhängen" soll helfen, Schritt für Schritt einen Überblick über das Abhängen einer Zimmerdecke aus Gipskartonplatten mit einer Holzunterkonstruktion zu vermitteln.

Es gibt viele Gründe, eine Zimmerdecke abzuhängen. In einem Altbau lassen sich durch das verringerte Raumvolumen ordentlich Heizkosten sparen. Auch Kabelschächte und Verrohrungen können hinter einer abgehängten Zimmerdecke sehr elegant versteckt werden. Aber vielleicht ist mittlerweile die alte abgehängte Zimmerdecke einfach nur schon so alt, dass sie droht Ihnen beim nächsten Kochduell neben das gute Filetsteak zu fallen. Um Ihnen diese schmerzhafte und teure Erfahrung zu ersparen, haben wir für Sie diese ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema "Decke abhängen" zusammengestellt. Denn das richtige Abhängen einer Zimmerdecke ist alles andere als ein Mysterium!
Werkzeuge: 
Maßband
Maßband
Das Maßband, auch Messband oder Bandmaß genannt, ist die flexibel bewegliche Alternative zum Zollstock. Oftmals ist auch von einem Rollmeter die Rede, obwohl das Maßband durchaus nicht nur einen Meter, sondern auch 10 - 100 Meter lang sein kann.
Wasserwaage
Wasserwaage
Wasserwaagen kennt gewiss jeder Heimwerker, da ohne sie ein korrektes und ebenmäßiges Arbeiten kaum möglich wäre. Dies beginnt beim Aufhängen von Bildern und endet bei waagerechten Mauern.
Leiter
Leiter
Eine Leiter zählt zur Grundausstattung eines jeden Handwerkers und Haushaltes. Das Gerät, das die meiste Zeit des Jahres unbeachtet in der Ecke steht, hat deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten als gemeinhin bekannt.
Bohrhammer
Bohrhammer
Ein Bohrhammer ist für jeden ernsthaften Handwerker notwendig. Mit ihm werden Löcher in verschiedene mineralische Materialien gebohrt. Dieses Werkzeug hat rotierende oder feststehende Ansätze, die sich durch Beton, Mauerwerk und Stein bohren.
Betonbohrer
Betonbohrer
Der Betonbohrer bringt einen Meißelkopf aus Hartmetall zum Einsatz und macht so selbst härtesten Beton schwach. Allerdings gibt es einige Grundregeln zu beachten. Denn Betonbohrer ist nicht immer gleich Betonbohrer.
Baulaser
Baulaser
"Wird schon schief gehen", sagte der Bauleiter zu seinen Mitarbeitern - und die Wände wurden schief. Damit dies nicht noch einmal passiert, wird nun ein Baulaser angeschafft.
Stichsäge
Stichsäge
Kaum ein anderes Elektrowerkzeug bietet so viele Einsatzmöglichkeiten wie die Stichsäge. Sie ist beim Sägen ein echter Alleskönner. Mit ihr lassen sich Schnitte machen, die mit anderen Sägen schier unmöglich sind.
Winkel, Schreinerwinkel
Winkel, Schreinerwinkel
Ein Winkel, speziell der Schreinerwinkel dient als Hilfsmittel bei der Holzbearbeitung um zu Prüfen ob Teile im rechten Winkel sind. Er ist bei der Herstellung von Rahmen, Möbeln oder zum Aufbau von Einbauküchen und Schrankwänden in Verbindung mit einer Wasserwaage erforderlich.
Akkuschrauber
Akkuschrauber
Der Akkuschrauber, von manchen gemeinhin in der Funktion auch fälschlicherweise mit einer Bohrmaschine gleichgestellt, wird für kleinere und immer wiederkehrende Schraubarbeiten eingesetzt.
Lochkreissäge
Lochkreissäge
Eine Lochsäge respektive Lochkreissäge ist ein spezieller Bohrmaschinenaufsatz, mit dem sich recht einfach kreisrunde Löcher von begrenzter Tiefe in verschiedene Materialien sägen lassen.
Materialien: 
Holzschrauben
Holzschrauben
Die normale Holzschraube ist eine selbstschneidende Schraube. Neben Leim findet diese, wie der Name schon vermuten lässt, vorrangig Verwendung bei der Verbindung zweier Werkstücke aus Holz. Sie gibt Tischen, Stühlen und Regalen den richtigen Halt.
Rahmendübel
Rahmendübel
Hin und wieder wollen auch schwerere Gegenstände oder massive Unterkonstruktionen fachgerecht an Wänden montiert werden. Auch wenn es einen größeren Durchmesser zu durchbohren gilt, ist es an der Zeit, zum Rahmendübel zu greifen.
FX / FXP - Installationsschlauch
FX / FXP - Installationsschlauch
Um Kabel sicher und geschützt in der Wand zu verlegen, sollte man auf einen FX- oder FXP-Installationsschlauch zurückgreifen.
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Kommentare

Wieso hängt man im 21. Jahrhundert eine Decke mit einer Holzkonstruktion ab? Metallprofile sind nicht viel teurer, gerade und durch entsprechendes Zubehör (Abhänger, Verbinder) geht das alles problemloser!

Warum schreibt man im 21.Jahrhundert noch so unqualifizierte Kommentare? .... Holz ist ein einfacher, günstiger, stabiler und qualitativ hochwertiger Werkstoff! Für Leute mit handwerklichem Geschick geht es auch mit diesem Material Problemlos……

So ein Quatsch... Holz 0,33€/lfm , die Profile 1,29€/lfm , das macht 1€ pro laufendem Meter, wenn ich nur eine Hundehütte abhängen will mag das egal sein aber schon ein Raum von 4x4m benötigt knapp 80m CD Profile also rund 80€ mehr...

Ralf, das ist mitunter persönliche Geschmackssache. Holz ist ein nachwachsender natürlicher Rohstoff, der nach wie vor in vielen Bereichen eingesetzt wird. So auch beim Abhängen einer Decke und der Unterkonstruktion! Unser Projekt zeigt eine von verschiedenen Möglichkeiten auf, eine Decke abzuhängen und erhebt dabei nicht den Anspruch die einzig richtige oder gar die beste Methode zu sein.

holz brings!

Also ich finde Holz auch total super zu verarbeiten. Ich hänge sogar komplette Zimmerdecken mit Holz ab und muss sagen Holz ist auch einfach besser zu verarbeiten. Man braucht mitunter keine Spachtelmasse oder dergleichen. Richtig verschliffen und man kann danach sofort mit dem Tapezieren, Streichen oder lackieren los legen.

Danke super Bericht - Bei mir ist der einzige Grund zum abhängen der Decke der Einbau von LED-Einbaustrahlern (die in der Betondecke nachträglich nur sehr schwer einzubauen sind). Als Einbautiefe oberhalb der Gipsplatten reichen mir 2-3cm.
Reicht es in diesem Fall aus nur die erste Ebene mit Staffeln (z.B: 40x40) zu bestücken und die Gipskartonplatten direkt auf die Staffeln zu schrauben - oder benötige ich zumindest eine Ebene darüber liegende Dachlatten?

Hi Andreas, wenn die 40 mm ausreichen und Du die Staffeln an einer Betondecke montierst - die dazu vermutlich noch absolut Plan sein wird - brauchst Du keine Dachlatten. Den Abstand der Staffeln musst du halt entsprechend wählen, das wars dann aber auch schon. Gutes Gelingen!

Ist es korrekt, dass ich die keilgezinkten Hölzer nur für die Unterkonstruktion Lage 1 benötige? Für die übrigen Lagen kann ich dann normale Dachlatten verwenden?

Hi Max, idealer Weise sind alle Konstruktionsfehler keilgezinkt. Denn auch wenn sich die Dachlatten verziehen ist das nicht besonders schön anzusehen. Viele Grüsse

Hallo,

Toller Beitrag mit guten Erklärungen und starkem Video. Hat mich an vielen Stellen sehr inspiriert!

Das einzige, was ich noch nicht herausgefunden habe, ist, wie ihr es geschafft habt, zuerst alle Löscher zu bohren und die Hölzer dann direkt passsend darüber bekommen habt. Das geht leider auch nicht aus dem Video hervor.

Habt ihr einen Tipp für mich? Das wäre super!!!

LG
Franz

Dieses Geheimnis unseres Tischlermeisters konnten wir selbst noch nicht gänzlich klären. Aber ich gehe davon aus, dass er die Hölzer an der Decke angehalten hat. Dann die Löcher zuerst in den Hölzern erstellt hat und so die Positionen der Bochlöcher an der Decke angezeichnet hat. Also so würden wir vorgehen. Viele Grüße

Hallo! Wir möchten unsere 50 Jahre alte Beton-Filigran-Hohlblocksteindecke abhängen. Wir wissen jedoch nicht genau wie wir die Latten an der Decke befestigen können. Die alten Latten waren mit eingeschossenen Nägeln an den Betonteilen befestigt.
Habt ihr einen Tip für uns?
Vielen Dank!

Hallo Kerstin, das sollte eigentlich nicht besonders schwierig sein. Denn die Hohlblockstein liegen ja unten. Und in die kann man ohne weiteres bohren und entsprechende Dübel setzen. Am besten eignen sich hierfür Durchsteckdübel zur schnellen Montage. Viele Grüße und gutes Gelingen

Hallo,

sind 62,5 cm Abstand zwischen den Latten nicht (streng genommen) zu viel.

Habe bei Knauf und Rigips gelesen, dass der maximale Abstand 50 cm betragen darf.

Danke vorab!

Hallo Hoschi, seid doch bitte so nett und schickt uns eine E-Mail mit ein paar Bildern, dann können wir das ganze besser Einschätzen und eine fundierte Rückmeldung geben. An die Herstellerangaben sollte man sich wenn geht schon halten. :) Beste Grüße

ich habe Brettschichtholz 8 x 20 cm mit Klötzen ca. 15cm, also gesamt 35 cm Abhängung. Vorteil: keine Querhölzer notwendig und mit nur 3 langen Gewindestäben auf 5,5 m wenig zu bohren und extrem stabil. Abstand habe ich 50 cm gewält. Ich überlege nur noch ob ich zb. Multiplexplatten zwischen die Balken montiere oder das ganze mit OSB und Rigibs verkleide.

Ein Tipp wie man sich das Löcher bohren in Holz und Decke vereinfachen kann: Einfach direkt durch das Holz in die Decke bohren und direkt im Anschluss Langschaftdübel reinschlagen. Diese erstmal nicht zu tief reinhauen, so dass man das Ganze noch ausrichten kann.

Danke für den guten Tipp! Viele Grüße

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